Archiv

Previous Next

Am Morgen war der Hoppeditz in Düsseldorf erwacht, am Nachmittag des 11.11. besuchte mich eine „gemischte" Gruppe aus Leverkusen, Köln und dem Oberbergischen Kreis im Landtag.

Für den Bürgerverein Stammheim, die Mitglieder der SPD Leverkusen und der AsF Oberberg begann der Besuch im Landtag mit einem zirka einstündigen Informationsprogramm durch den Besucherdienst der Landtagsverwaltung. Hierbei wurde die Parlamentsarbeit genauer erklärt, Abläufe und Regeln der Abgeordneten erläutert.

Rechtzeitig zur Fragestunde durfte meine Gruppe dann auf die Besuchertribüne im Plenarsaal und konnte den Fragen der Abgeordneten und Antworten der Regierungsmitglieder folgen. Die Dreiviertelstunde ging für meine Besucher rasch vorüber und ich konnte Sie im Fraktionsraum der SPD begrüßen.

Die Mitglieder des Bürgervereins Stammheim hatte Marc-Jan Eumann, ehemaliger Abgeordneter aus Köln-Mülheim eingeladen als er noch nicht wusste, dass er heute Staatssekretär bei der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien ist. Gerne hatte ich nun die Gruppe über mein Kontingent in den Landtag eingeladen. Ich habe mich sehr gefreut, dass sich Marc-Jan Eumann die Zeit nahm, die Gruppe ebenfalls zu begrüßen und auch ein wenig aus seinem neuen Alltag zu erzählen.

Die kleine Gruppe der AsF Oberberg bestand aus Ursula Mahler (stellv. Landrätin), Heide Nahrgang (stellv. Bürgermeisterin Radevormwald), Birgit Meckel (Ratsfrau Marienheide), Ulla Reinsch (Sachkundige Bürgerin Waldbröl) und Anke Vetter (stellv. Bürgermeisterin Marienheide), Als Dankeschön für die Einladung brachten Sie mir den neuen Kalender des oberbergischen Wahrzeichens, Schloss Homburg mit. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

In der Diskussion ging es vor Allem um die vorher erlebte Fragestunde. Da war es im Plenum teils hoch her gegangen. Die Opposition versuchte die Vertreter der Landesregierung provokant zu Äußerungen zu zwingen. Das gehört zum politischen Tagesgeschäft dazu, macht aber zum Glück nur einen verschwindent kleinen Teil unserer Abgeordnetentätigkeit aus. Das ist „Schaulaufen" vor Publikum.

In der Besuchergruppe war ein Geburtstagskind. Meine Kollegin Marlene Echterhoff aus dem Rat der Stadt Leverkusen konnte ich mit einem kleinen Präsent überraschen. Alles Liebe fürs neue Lebensjahr, Marlene!

Die Zeit, die wir zur Diskussion hatten, ging ziemlich schnell vorüber. Nach dem obligatorischen Treppenfoto beschloss meine Gruppe den Besuch im Landtag bei Kaffee und Kuchen. Ich musste zurück in den Plenarsaal, wo die Sitzung noch ein paar Stunden andauerte.

Ich habe mich sehr über den Besuch gefreut und hoffe, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen guten Einblick in die Arbeit und den Tagesablauf einer Landtagsabgeordneten bekommen haben.

Previous Next

Das Thema Atomstrom und erneuerbare Energien ist in aller Munde. Die WGL zeigt, dass sie bereit ist, in die Bauweise für die Zukunft zu investieren.

Am 5. November durfte ich den ersten Spatenstich für ein Mehrfamilienhaus, das von der WGL in Passivhausbauweise geplant wurde und jetzt hochgezogen wird, setzen. Passiv heißt, das Haus kommt weitgehend ohne herkömmliche Heizquelle aus, es speichert Sonnenenergie und hält die Wärme durch perfekte Dämmung.

Passivhäuser sind immer noch etwas Besonderes, bundesweit gib es vielleicht 20.000 mit diesem Standard. Noch weit seltener sind Mehrfamilienhäuser, die auf diese Weise errichtet werden.

Ich freue mich, dass die Wohnungsgesellschaft Leverkusen mit diesen Wohnungen auf eine Art baut, die zukunftsweisend ist. Passivhäuser gelten immer noch als im Verhältnis zu herkömmlicher Bauweise als zu teuer. Sie kosten tatsächlich im Neubau fünf bis zehn Prozent mehr. Allerdings – wenn man weiß, dass ein Haus eine durchschnittliche Lebensdauer von 100 Jahren hat und nur die Steigerung der Energiekosten im letzten Jahrzehnt um etwa 50 Prozent zugrunde legt – braucht man nicht Phantasie, um sich vorzustellen, dass die höheren Baukosten schnell vergessen sind.

In jedem Fall zeigt die WGL, dass sie bereit ist, in diese Zukunftsbauweise zu investieren und Leverkusen hat schon lange erkannt, dass Energiesparen und Klimaschutz eines der Zukunftsthemen ist.

Previous Next

Die KG Wiesdorfer Rheinkadetten verleihen alljährlich den Paulinchen Orden. Dieser Orden wird an Frauen, die sich um Kultur und Brauchtum sowie den Karneval in Leverkusen bemühen, verliehen und dieses Jahr wurde dieser Orden im Rahmen der Kadettenmusterung an mich verliehen.

Ein gelungender Auftakt für die kommende Karnevalssession der KG Wiesdorfer Rheinkadetten. Karin Rother, erste Vorsitzende der Rheinkadetten führte durch den netten Abend, der mit dem Kindertanzcorps, das fabelhafte Tanzeinlagen dargeboten hat, begann. Nach der Übergabe des Zepters und des Prinzessinnenkrönchens des Kinderprinzenpaares der letzten Session an das der neuen Session und weiteren Tanzeinlagen der "Dhünnsche Jecken", wurde der Paulinchen Orden an mich verliehen.

 

Paulinchen wurde in Wiesdorf ein Denkmal, das neben der St.-Antonius-Kirche steht, gesetzt. Die Familie von Pauline besaß in den 30er Jahren ein Haus an der Großen Kirchstraße und Paulinchen war augrund dessen, dass sie jeden Morgen ihre Kühe durch die Straße führte, stadtbekannt.

Pauline setzte sich dem Nationalsozialismus mit viel Mut entgegen. Anstatt Milch, die man zu einer Sammelstelle bringen musste und wohl für die SA bestimmt war, lieferte sie Wasser. Da die SA den Betrug bemerkte suchten SA-Leute Pauline eines Tages auf und stellten sie zur Rede und ihre Antwort war, dass die Milch für die SA zu schade sei.

Der Paulinchen Orden wurde bisher, u.a. an Gertrud Krettek, Gisela Schirm, Ursula Monheim und Irmgard Mierbach verliehen und ich habe mich sehr über die Auszeichnung für mein soziales und ehrenamtliches Engagement in Leverkusen, darunter ihren Einsatz für die Frühförderung geistig behinderter Menschen, gefreut. Ehrenamtliche Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und die Rheinkadetten zeigen unter anderem mit ihrem Kindertanzcorps, dass sie diese auch weiterzuführen können.

Dafür möchte ich mich als 1. Bürgermeisterin von Leverkusen bedanken und wünsche weiterhin viele erfolgreiche Karnevalssitzungen wie diese.

Previous Next

“Viele Anrufe für die SPD kamen bei uns an, eine Dame hat sich mal für die gute Politik von Willy Brand bedankt”, so eine Besucherin bei unserem “Tag der offenen Tür” in meinem Wahlkreisbüro in der Dhünnstraße in Leverkusen.

Die Familie dieser Besucherin hatte die ‘alte’ Telefonnummer der SPD geerbt und gab einige Anekdoten zum Besten.

Viele Besucher und Besucherinnen waren gekommen. Meine Vorgängerin als Landtagsabgeordnete Irmgard Mierbach schaute sich interessiert um und schwelgte in Erinnerungen. Auch viele Genossinnen und Genossen aus Leverkusen kamen in die neu gestalteten Räume im Unterbezirksparteibüro Leverkusen, um mich über meine ersten Erfahrungen als Landtagsabgeordnete zu befragen.

Es war schön, so viele bekannte Gesichter und interessierte Menschen in meinem Büro zu treffen! Erreichen kann man mich immer über meine Homepage (www.eva-lux.info) und für den persönlichen Kontakt stehen Ihnen meine Mitarbeiterin Sabine Fessl in Leverkusen und mein wissenschaftlicher Referent Günter Bootsch im Büro in Düsseldorf als erste Ansprechpartner gerne zur Verfügung

Bilder der Besucher und Besucherinnen im Wahlkreisbüro:

Previous Next

... und ich war dabei. Am 10. Oktober fanden die Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen statt.

Zu Gast war ich in Ottakring, dem 16. Wiener Gemeindebezirk, der ein klassischer Arbeiterbezirk ist - und die erste Hochrechnung konnten wir in der Bezirksvorstehung (Bezirksrathaus) gemeinsam verfolgen

Gegen 18 Uhr, die Wahllokale schließen um 17 Uhr, war es dann soweit mit der ersten Hochrechnung, denn anders als bei uns gibt es vorher nur Umfragen und erst wenn die ersten Stimmen ausgezählt wurden (um 18 Uhr waren es 21 Prozent) gibt es die ersten Hochrechnungen.

Der Wahlkampf unserer Genossinnen und Genossen war ganz auf den amtierenden Bürgermeister Dr. Michael Häupl zugeschnitten und „trotz des Wahlkampfes der FPÖ, der teilweise unterhalb der Gürtellinie geführt wurde, war unserer fair und gut, wir konnten nur nicht alle unsere Wählerinnen und Wähler mobilisieren", so einer der Ottakringer Bezirksräte Andreas Mrkvicka.

Auch wenn unsere österreichische Schwesterpartei bei den Gemeinderatswahlen in allen Bezirken stimmenstärkste Partei wurde, hat sie mit fast 45 Prozent der Stimmen ihre absolute Mandatsmehrheit im Wiener Landtag um gerade einmal zwei Prozentpunkte verfehlt. Mit knapp 27 Prozent der Stimmen konnte die FPÖ seit der letzten Wien-Wahl vor fünf Jahren um 12,5 Prozentpunkte zulegen und kratzt damit am Erfolg Jörg Haiders 1996 in Wien (27,94 Prozent).

In der Bezirksvorstehung war für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt, auch wenn den Anwesenden nicht zum ausgiebigen Feiern zumute war. Ich möchte mich aber nochmal bei den Ottakringer Genossinnen und Genossen – allen voran dem Bezirksvorsteher Franz Prokop und seiner Stellvertreterin Eva Weißmann – für den herzlichen Empfang bedanken.