Archiv

Previous Next

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. betreut 2,4 Millionen Kriegsgräber auf 824 Kriegsgräberstätten in 45 Ländern Europas und in Nordafrika. Der 1919 gegründete Volksbund leistet seit über 90 Jahren einen wertvollen Beitrag zur Versöhnung und zur Sicherheit des Friedens in Europa.

Die Ausstellung, die ich gestern im Bürgerbüro des Rathauses eröffnen durfte, zeigt mehr als 300 Fotos, Zeitdokumente, Karten und Texttafeln und geben einen Einblick in die Geschichte des Ersten und Zweiten Weltkrieges sowie in die Arbeit des Volksbundes.

Den Besucher der Ausstellung erwarten neben den bekannten Motiven der Frontkämpfe auch Bilder von Bombenangriffen gegen die Zivilbevölkerung, vom Widerstand gegen die Nazityrannei und von Flucht und Vertreibung. Die Dokumente sprechen für sich und sind deshalb auch sparsam kommentiert, bieten jedoch Gelegenheit zu einer längeren und intensiven Beschäftigung.

Ich fand die Ausstellung sehr beeindruckend und kann nur jeden dazu aufrufen, sie zu besuchen und vor allem auch die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. durch eine kleine Spende zu unterstützen.

Quelle: Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Previous Next

Das von der Bürgervereinigung Kolonie II und III organisierte Koloniefest wurde am 22. Juni abends eröffnet und der Erholungshaus-Park verwandelte sich bis zum 24. Juni in eine bunte Feiermeile. Dieses Jahr gab es allerdings noch etwas Besonderes: am Donnerstagvormittag wurde eine Gedenktafel vor der Elefantenstatue an der Havensteinstraße gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der 10b der Realschule am Stadtpark und Egon Morsch von der Bürgervereinigung enthüllt.

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich insgesamt acht Monate im Geschichtsunterricht auf diesen besonderen Moment vorbereitet, da der Elefant im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus in Leverkusen als Thema aufgegriffen wurde. Die Bronzeskulptur ziert einen Brunnen, der am Eingang der Wohnkolonie aufgestellt wurde - mit dem Gesicht zur Kolonie. Da die Nationalsozialisten ihre Parteizentrale in der Doktorsburg einrichteten und der Elefant ihnen somit sein Hinterteil zeigte, wurde dieser umgedreht. Erst im Jahre 2007 wurde der Elefant auf Wunsch der Bürgervereinigung wieder in seine ursprüngliche Blickrichtung gedreht und schaut nun wieder in Richtung Kolonie. Diese Geschichte haben die Schülerinnen und Schüler aufgenommen, Sponsoren gesucht und sich an die Gestaltung der Gedenktafel gemacht.

So hat der Elefant nun eine Gedenktafel, die seine Geschichte erzählt, und die Schülerinnen und Schüler konnten kurz vor Ende der Realschulzeit auch noch zeigen, was sie so alles im Unterricht gelernt haben.

Previous Next

So der Titel des Unicef-Aktionstages gestern am Landrat-Lucas-Gymnasium in Opladen. Insgesamt haben sich 10 Schulen an der Projektwoche beteiligt, gestern war die Präsentation der Ergebnisse in der Aula der Schule. Vor Beginn konnten sich die Schülerinnen und Schüler im Foyer die verschiedenen Ergebnisse der anderen Klassen ansehen sowie sich an Infoständen, wie z. B. dem der Fa. Currenta, informieren und auch einige Dinge ausprobieren.

Die Schirmherrin Ulrike Nasse-Meyfarth, zweimalige Olympiasiegerim im Hochsprung, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einmal etwas anders, nämlich wie es sich für eine Schirmherrin gehört: MIT Schirm! Danach begann die Präsentation, bei der ein Aktionstheater der Schülerinnen und Schüler aus dem LLG ebenso dabei war, wie Lieder zum Thema Wasser und die Vorstellung der wandelnden Litfaßsäulen, die ebenfalls vor Beginn im Foyer wandelten. Jede Litfaßsäule behandelte ein anderes Land und dessen Problematik in Bezug auf Wasser.

An der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen Herr Adomat, Schuldezernent in Leverkusen, Frau Bornemann vom Fachbereich Abwasser des Wupperverbandes, Frau Leyendecker von der Unicef Deutschland, Herr Bornewasser von der Firma Currenta sowie zwei - von Herrn Adomat spontan eingeladene - Klimabotschafter einer teilnehmenden Schule teil, die uns an ihrem Expertenwissen teilhaben ließen. Für alle, die mit dem Titel Schuldezernent nichts anfangen konnten, fand Herr Adomat auch gleich eine gute Erklärung: "Wenn der Oberbürgermeister der Bundeskanzler wäre, dann wäre ich der Schulminister", so seine Ausführung, die bei den Kindern gut ankam.

Previous Next

Gestern war es soweit: die erste Sitzung, die konstituierende Sitzung des Landtags Nordrhein-Westfalen begann um 15.00 Uhr in Düsseldorf. Im Vorfeld trudelten langsam die Gäste und Ehrengäste ein, Getränke wurden gereicht und die Schlange an der Anmeldung wurde geduldig abgearbeitet. Mich begleiteten Axel Zens, Mitarbeiter in der NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion und Peter Ippolito, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Leverkusen.

Um 15.00 Uhr begann dann die Plenarsitzung mit der Begrüßung des Präsidenten aus der 15. Wahlperiode und der Namensaufruf aller 237 Abgeordneten erfolgte. Die Tagesordnung (kann auf der Internetseite des Landtags abgerufen werden, genau so wie das Video) wurde wie vorgesehen abgearbeitet und an dieser Stelle möchte ich Carian Gödecke nochmal zur Wahl zur Landtagspräsidentin gratulieren. In geheimer Wahl erhielt sie 223 Ja-Stimmen, 9 Nein-Stimmen und 3 haben sich der Stimme enthalten. Carina Gödecke ist erst die dritte Frau in der jetzt 66 jährigen Geschichte des Landes NRW, die den Posten der Landtagspräsidentin bekleidet. 

Nach der Plenarsitzung, die um 19.00 Uhr endete hatte ich dann noch Gelegenheit meinen Gästen beim Abgeordnetenbüro im Landtag, den Fraktionssaal und den Plenarsaal zu zeigen und bei einem kleinen Empfang in der Bürgerhalle klang der Abend bei netten Gesprächen mit anderen Kollegen und Kolleginen aus. Ach ja, ich wurde auch noch von meinen Gästen beschenkt: es gab ein Standardpaket für Landtagsabgeordnete, wie auf dem untenstehenden Bild zu sehen ist.

{phocagallery view=category|categoryid=11|limitstart=0|limitcount=0}

Previous Next

Neulich bei den Hausbesuchen ...

Nun ist der Landtagswahlkampf vorbei, das Mandat ist gewonnen und es bleibt Zeit für Regeneration und Nachbereitung. Ich habe viele Termine absolviert, viele Infostände besucht, viele Menschen getroffen. Vor allem bei den Hausbesuchen waren nette Gespräche und auch witzige Vorfälle dabei. Von einem Hausbesuch möchte ich an dieser Stelle erzählen:

Wieder mal war ich unterwegs, gewappnet mit Flyern und Kulis um Menschen zuhause zu besuchen und um für mich zu werben. Routine ist mittlerweile mein Sprüchlein: "Bürgermeisterin Eva Lux, könnten Sie mir bitte die Türe aufmachen, ich möchte Ihnen gerne Informationsmaterial zur Wahl zukommen lassen". In der Regel wird auch die Haustüre aufgemacht, manchmal allerdings kommt Unerwartetes. Wie auch zum Beispiel an diesem Tag, statt des Summens der Türe kam nur ein brüskes "Warum?" zurück. Nachdem wir geklärt hatten, dass ich nun wirklich keine Zeitungs- oder Prospektverteilerin bin, durfte ich dann auch in den Hausflur.

Nun wäre es ja ein Leichtes gewesen meine Flyer und Kulis in die Briefkästen zu verteilen und wieder zu verschwinden ... nein, ich gehe natürlich - wie immer - von Tür zu Tür und versuche die Menschen persönlich anzusprechen. Sehr verblüfft war dann der Herr, der mir netterweise dann die Tür doch auf machte, da er nicht damit gerechnet hatte, dass ich ihn dann auch noch heimsuche. Sinn und Zweck der Hausbesuche, neben dem, dass ich mich vorstelle, ist auch, dass der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern hergestellt wird. Dies wurde sogleich auch in die Tat umgesetzt und ich wurde auf ein bestimmtes Problem angesprochen. Nach dem Motto "nur sprechenden Menschen kann geholfen werden" habe ich mir alles notiert und dies wurde nachträglich in einer e-Mail als "Beherrschung des Beschwerdemanagements" honoriert.

In gleicher e-Mail wurde ich auch noch eingeladen, den Infostand des Vereins "Deutsche Sprache" am Samstag vor der Wahl zu besuchen, da wir ja sowieso Infostand-Nachbarn sein würden. Gesagt, getan! In Begleitung des Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach haben wir den Infostand dann auch besucht und hatten dann auch die "Wahl vor der Wahl". Für die Zusendung des zweiten Fotos möchte ich mich an dieser Stelle auch bedanken, es hat sehr viel Spaß gemacht.