Neues aus dem Landtag

#NRWIR wollten das Wahlalter auf 16 Jahre senken, da im Verlauf der Beratungen zur Verfassungsänderung alle 25 derzeit in NRW anerkannten Jugendverbände sich dafür ausgesprochen haben, das Wahlalter zu senken. Der nötigen 2/3-Mehrheit haben sich CDU und FDP auch in der heutigen Plenardebatte verweigert und das ist das denkbar schlechteste Signal an junge Menschen in NRW. Die Demokratie muss jeden Tag aufs Neue mit Leben gefüllt und gelebt werden. Hier wurde die Chance verpasst junge Menschen, die sich sehr wohl für politische Prozesse interessieren und mitgestalten wollen, ernst und mitzunehmen.

Der gestrige - stellenweise turbulente - Plenartag hatte eine sehr nette Komponente: eine Besuchergruppe aus Leverkusen.

Durch eine namentliche Abstimmung, zu der ich zwischendurch musste, wurde leider die Stunde, die wir für ein Gespräch zur Verfügung hatten, noch verkürzt. Die fehlende Zeit haben wir dann kurzerhand bei der anschließenden Erfrischungspause wettgemacht.

Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele Menschen Interesse hatten den Landtag zu besuchen. Wir hatten so viele Anfragen, einen zweiten Bus hätten wir auch noch voll bekommen .... den halt erst nach dem 14. Mai.

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Mein ganz persönlicher Valentin heute im Landtag war der Leverkusener Karnevalsprinz. Peter der III. kam mich samt Gefolge im Landtag anlässlich des Närrischen Landtags 2017 besuchen, und neben einer kleinen Führung durch das Landtagsgebäude gab es auch die Möglichkeit andere Tollitäten aus ganz NRW zu treffen.
Was kann es zum Valentinstag Schöneres geben als den Besuch eines echten Prinzen!?!

Prinz Peter III. hat im Plenarsaal schon mal das Rednerpult in Augenschein genommen und sich anschließend mit der Technik im Saal vertraut gemacht. Danach zeigte ich der Tollität samt Gefolge mein Büro und da bekan ich auch die Prinzenspange überreicht. Neben der Spange gab es auch noch ein kleines Handtuch, das ich auch gleich ausprobiert hatte. Nach dem obligatorischen Treppenfoto ging es dann wieder zurück in die Bürgerhalle, wo das närrische Treiben langsam in Gang kam.

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Die SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag hatte zum Neujahrsempfang in die Kraftzentrale auf dem Gelände des Landschaftsparks Duisburg-Nord geladen. Eingeladen waren - und somit standen die Gäste auch im Mittelpunkt - ehrenamtlich engagierte Menschen.

Mehr als 1.200 Menschen waren der Einladung gefolgt, unter anderem auch die freiwillige Feuerwehr Leverkusen zusammengesetzt aus den einzelnen Löschzügen, die wir in unserer Stadt haben.
Es hatte sich wieder gezeigt: NRW ist das Land des Ehrenamtes und ich bin froh, dass wir alle immer wieder zeigen, dass Solidarität nach wie vor gelegt wird. Gerade in Zeiten wie diesen ist das ein gutes und wichtiges Signal.

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Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist die Grundlage für unser Zusammenleben. Zusammenhalt ist das, was uns stark macht und uns in Vielfalt eint. Eine Gesellschaft kann aber nur zusammenhalten, wenn sie anständig und respektvoll miteinander umgeht.

Respekt scheint allerdings keine Selbstverständlichkeit mehr zu sein. Denn das Gegenteil von Respekt – Respektlosigkeit – zeigt sich in der jüngeren Vergangenheit immer öfter und droht zu einer Gefahr für den Zusammenhalt und für die Vielfalt unserer Gesellschaft zu werden. Ein Beispiel dafür sind Übergriffe auf Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen haben. Allein im Jahr 2015 wurden 7.840 Einsatzkräfte Opfer von Gewalt. Das sind fast 10 Prozent mehr als noch im Jahr 2013.

Aber nicht nur die Gewalt in Taten, auch die Gewalt in Worten nimmt weiter zu. Sie zeigt sich in einer von Hass und Hetze geprägten Sprache im Internet. In Mobbing an Schulen und am Arbeitsplatz, und vielfach auch schon im alltäglichen Umgang miteinander. Das zeigen auch wissenschaftliche Untersuchungen: Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass der Respekt in unserer Gesellschaft abgenommen hat. Mehr als zwei Drittel der Menschen sind der Meinung, dass der Respekt in der Öffentlichkeit und an Schulen abgenommen hat.

Deshalb will die Landesregierung ein klares Zeichen setzen gegen Hass und Gewalt, für ein friedliches Zusammenleben und mehr Wertschätzung im Umgang miteinander. Um die gegenseitige Achtung und den respektvollen Umgang miteinander zu fördern, veranstaltet die nordrhein-westfälische Landesregierung vom 14. bis 18. November die „Woche des Respekts“. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und ihre Kabinettsmitglieder werden in dieser Woche landesweit für mehr Respekt werben und in öffentlichen Veranstaltungen sowie in kleinen, wertschätzenden Terminen, das Thema Respekt sichtbar in den Mittelpunkt stellen. Auf dem Programm stehen unter anderem Treffen und Aktionen mit Jugendorganisationen, Schulen, Polizei- und Rettungskräften oder auch mit Kundenberatern in Jobcentern.

Mitmachen bei der „Woche des Respekts“

In der „Woche des Respekts“ stehen vor allem das Engagement für die Gesellschaft und die Würdigung von Zivilcourage im Mittelpunkt. Aus diesem Grund ruft die Landesregierung alle zivilgesellschaftlichen Organisationen und Projekte, aber auch Privatleute dazu auf, eigene Maßnahmen und Aktionen zu entwickeln und in der „Woche des Respekts“ umzusetzen. Alle gemeldeten Ideen für Aktionen werden auf dieser Website gebündelt und im Vorfeld der „Woche des Respekts“ präsentiert. Damit soll deutlich werden, wie breit angelegt das Engagement für mehr Respekt in Nordrhein-Westfalen ist. Das Ziel der Landesregierung in dieser Woche ist ein gemeinsamer Schulterschluss für mehr Respekt.

Quelle: https://www.respekt.nrw/

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