Neues aus dem Landtag

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Traditionell feiern Tollitäten aus ganz NRW im Landtag gemeinsam und werden auch durch die Landtagspräsidentin empfangen. Auch dieses Jahr durfte ich mich über den hohen Besuch des Leverkusener Prinzen, Prinz Markus I. samt Gefolge und dem FLK-Präsidenten Uwe Krause freuen.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Landtagsrestaurant haben wir uns für den bevorstehenden Nachmittag gestärkt, ein kleiner Sektempfang in meinem Büro und das obligatorische Treppenfoto durfte auch nicht fehlen. Besonders gefreut habe ich mich über die Orden die ich bekam, sowohl der Prinzenorden als auch der Orden des FLK bekommen einen Ehrenplatz in meinem Büro.

Empfang für ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen und -helfer. Die Eröffnungsrede hält Fraktionsvorsitzender Norbert Römer. Auch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft dankt den Ehrenamtlichen am heutigen Nachmittag. Auch aus Leverkusen haben haben - stellvertretend für die vielen Helferinnen und Helfer in unserer Stadt - zwei Ehrenamtlerinnen teilgenommen.

Über die Fragen der aktuellen Flüchtlingspolitik diskutierten Marius Meyer, Leiter zweier Notunterkünfte der Malteser, Thorsten Schäfer-Gümbel, stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender und Fraktionschef im hessischen Landtag, Albert Henz, Vizepräsident der Evangelische Kirche von Westfalen, Norbert Römer, Niels Annen, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jutta van Amern, Arbeitskreis Fremde Willich und Frank Johannes Hensel, Diözesan-Caritasdirektor für das Erzbistum Köln.

Ich danke den beiden ehrenamtlichen Helferinnen, die ich stellvertretend für die vielen Leverkusener Helfer einladen durfte, für den guten und offenen Austausch zur konkreten Arbeit vor Ort. Das ist wichtig, denn nur so können auch Probleme benannt, erkannt und Verbesserungsvorschläge wie auch neue Ideen von Politik aufgenommen werden für eine erfolgreiche ehrenamtliche Arbeit, die auch Freude machen soll!

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Der Landtag, die Landesregierung und die Landeszentrale für politische Bildung laden alle Erstwähler bei der Europawahl zum Informationstag "Wir sind Europa – Wir haben die Wahl" ein. Am 9. Mai 2014 gibt es im Landtag ein Theaterstück über das gemeinsame Europa, den Wahl-O-Mat, Spiele, Diskussionen und wichtige Informationen rund um Europa. Vertreter der Landespolitik geben Fragen auf Antworten zur Wahl und zur europäischen Politik. Die Radiomoderatorin Sabine Heinrich moderiert das Programm.

400 Millionen Menschen dürfen am 25. Mai 2014 bei der Europawahl ihre Stimme abgeben. Auch viele Erstwähler in Nordrhein-Westfalen entscheiden mit, wer zukünftig im Europäischen Parlament sitzt. Die Wahl ist dabei wichtiger als je zuvor: Erstmals wählen die 751 Abgeordneten den Präsidenten der Europäischen Kommission und bestimmen über die wichtigen Fragen europäischen Politik mit. Das Europäische Parlament entscheidet gleichberechtigt mit dem Rat der Europäischen Union über die meisten EU-Gesetze. In den nächsten Monaten geht es in Europa unter anderem darum, die hohe Arbeitslosigkeit vor allem bei Jugendlichen zu bewältigen, die Finanzmärkte neu zu regulieren und den Zusammenhalt der europäischen Völker zu stärken.

Die Parteien geben unterschiedliche Antworten auf die Fragen nach Europas Zukunft. Im Landtag wird am 9. Mai der Wahl-O-Mat Auskunft über die politischen Positionen der Parteien geben und den Erstwählern bei der Orientierung helfen. Außerdem diskutieren Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren
und Familienministerin Ute Schäfer über die Europawahl. Die Radiomoderatorin Sabine Heinrich moderiert das Programm.

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Am Samstag erhielt Danny Ecker die höchste Sportauszeichnung des Landes NRW! Der Sohn der Doppel-Plympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl und des ehemaligen Basketball-Bundesligaspielers John Ecker hätte bei diesen Genen auch nichts anderes als Sportler werden können, scherzte Laudator Justizminister Kutschaty.

Ich gratuliere Danny Ecker herzlich zu dieser hohen Auszeichnung!

Ein Highlight der Veranstaltung war die Gummitwist-Performance von Schülerinnen und Schülern des Landrat-Lukas-Gymnasiums Leverkusen, Eliteschule des Sports, in der John Ecker Schulmannschaften betreute.

Nach einigen für mich sehr stressigen Wochen finde ich nun endlich die Ruhe und Zeit, über das Abenteuer „Jugend-Landtag" zu schreiben.

Erst einmal möchte ich mich bei Ihnen beiden ausdrücklich und herzlich bedanken, dass Sie mich auf den Jugend-Landtag aufmerksam gemacht haben. Immer, wenn es sich ergibt, erzähle ich sehr positiv über meine Erlebnisse, die mich dann auch endgültig bestärkt haben, in die SPD einzutreten, aber dazu später mehr.

In dieser Zeit und besonders kurz nach der Veranstaltung wurde mir klar: Das möchte ich später einmal machen!

Zugeben muss ich, dass - gerade in den Fraktionssitzungen - wir uns so ins Klein-Klein begeben hatten, dass es auch mir anfing, keinen wirklichen Spaß mehr zu machen. Dennoch finde ich, dass es insgesamt bei der Meinungsfindung so zugehen muss, damit auch letztlich alle Zweifel jedes Einzelnen generell beseitigt werden, dass man sich auf eine gemeinsame Linie verständigen kann, um sie im Ausschuss (wo wir uns als SPD in den beiden großen Themen zum großen Teil durchsetzen konnten) und später im Plenum durchzubringen.

Andererseits habe ich beim Rückblick auf das Erlebte auch gemerkt, dass man wirklich sehr viel Freude an Politik haben muss, um sich letztlich nicht zu langweilen oder verärgert aus der Sache herauszugehen, weil man das Gefühl hat, nichts erreicht zu haben und nur zum Durchnicken gebraucht wird.

Leider konnte ich während dieser Zeit kein Amt bekleiden oder selbst eine Rede halten, was ich im Nachhinein auch etwas bedaure. Dennoch hatte ich sehr viel Spaß an diesem Planspiel und tatsächlich konnten wir als SPD-Fraktion unsere Ideen und Anträge (außer dem Abblocken einer Neuverhandlung des Nichtrauchergesetzes) durchsetzen und haben beinah immer geschlossen abgestimmt. Ich persönlich konnte sogar alle unsere Entscheidungen aus Überzeugung ohne Problem mittragen.

Obwohl ich nicht wieder an einem Jugend-Landtag teilnehmen kann (wobei ich erwäge, mich für das nächste Jahr als Helfer zu bewerben), habe ich entschlossen, mich anderweitig politisch zu engagieren.

Vorgestern habe ich einen Antrag auf Aufnahme in die SPD gestellt. Ich freue mich sehr auf eine Aufnahme und möchte dazu beitragen, die SPD wieder groß zu machen, weil ich insbesondere unter den jungen Leuten im Jugend-Landtag in meiner Fraktion gemerkt habe, ob nun selbst Parteimitglied oder nicht, dass die politische Gesinnung und Standpunkte mit meinen sehr große Überschneidungen aufweisen. Daher finde ich mich auch in der SPD als politisch interessierter Mensch am besten aufgehoben.

Und nun noch ein letztes Wort: Ich persönlich hoffe, dass sich die Bundes-SPD gegen eine Große Koalition entscheidet. Wie ich überflogen habe, hat sich die Leverkusener SPD wie auch die Landespartei gegen dieses Bündnis ausgesprochen. Abgesehen von subjektiven Befindlichkeiten, sehe ich eine solche Konstellation als nicht förderlich an; weder für Deutschland noch für die SPD.

Sollte es daher eine Mitgliederbefragung geben und ich an dieser schon teilnehmen dürfen, wüsste ich, wofür ich mich entscheide.

Viele Grüße,
Martin Mroß

 

Weiterführende Links zum Jugendlandtag:

Heiße Debatte zu den Themen beim Jugend-Landtag
Ältestenrat legte Tagesordnung für die morgige Plenarsitzung fest
Plenum dauerte sechs Stunden
Auch das Wortprotokoll von der Jugend-Landtags-Plenarsitzung ist fertig

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