Neues aus dem Wahlkreis

Belagerung der Sesamstraße: Prinz Matze I. übernahm die Regentschaft in der Sesamstraße. Um unnötiges Blutvergießen zu vermeiden, forderte das Oberhaupt aller Jecken den Oberbürgermeister bzw. Oberfrosch Kermit zu einem fairen Duell beim Glühbirnen-rein-drehen heraus.

Oberbürgermeister chancenlos

Es war ein toller Kampf von einem glanzvollen Prinzen. Kermit der Frosch zeigte sich zwar zunächst rhetorisch schlagfertig und verteilte großzügig Strüßjer und Kamelle. Als es drauf ankam konnte er der Tollität aber nicht das Wasser reichen. Dagegen zeigte Matze I., warum er der bessere Schlüsselverwahrer unserer Stadt ist: In rasendem Tempo bestückte er sein Wappenzeichen mit bunten Leuchten und brachte dringend benötigten Glanz in die Luminaden. Der zu diesem Zeitpunkt schon geschlagene Oberbürgermeister hätte lieber beide Froschhände nutzen sollen. Dennoch, der Oberbürgermeister wollte kein Frosch sein, ging auf die Knie und übergab den Rathausschlüssel an die Tollität.

Comeback als Uwe Richrath?

So ganz verwinden konnte Kermit die Niederlage aber nicht: Augenzeugen berichten, dass sich das abgesetzte Stadtoberhaupt anschließend unter dem falschem Namen Uwe Richrath in den nächsten Tümpel absetzte. Hier wartet er wohl mit seinen getreuen Dezernenten Graf Zahl, Krümelmonster, Ernie und Bert (in Personalunion) und Oskar auf sein politisches Comeback. Es lebe die fünfte Jahreszeit, Alaaf!

Hitdorf hat seit Samstag Abend ein neues Dreigestirn.
Traditionell wurde in der Stadthalle Hitdorf das Dreigestirn der letzten Session verabschiedet und das neue Dreigestirn ins Amt gesetzt. Begleitet von einem bunten, abwechslungsreichen Programm war die Proklamation der Höhepunkt des Abends und in diesem Jahr sind sowohl die Jungfrau als auch der Prinz Frauen.
Schön war's wieder dabei sein zu dürfen und ich wünsche allen Jecken und dem Dreigestirn eine schöne, aufregende und unvergessliche Session!

Gestern wurde bei der Prinzenproklamation dann auch der Leverkusener Karnevalsprinz inthronisiert. Ein abwechslungsreiches Programm stimmte die Zuschauer auf den Höhepunkt des Abends, bei dem wohl viele Tränen vom Lachen in den Augen hatten, ein. Prinz Matze I. hatte für unseren Oberbürgermeister eine Retourkutsche parat: hatte der OB dem jungen Prinzen bei seiner Vorstellung in Anspielung auf sein Alter noch einen Roller geschenkt, hat der Prinz gestern dann altersgemäß mit einem Rollator für den OB gekontert. Wir werden nun beobachten, wie der OB zukünftig zur Arbeit fährt ;-)

Heute ist der Volkstrauertag. Für mich ist dies einer der wichtigsten Feiertage, die wir haben. Der Volkstrauertag ist ein Tag, an dem wir sowohl in die Vergangenheit schauen – als auch in die Zukunft. Wir brauchen ein Datum wie den Volkstrauertag, um daran erinnert zu werden, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Wir gedenken der vielen Menschen, die Ihr Leben bei Krieg, Terror und Verbrechen verloren haben. Wir denken an die vielen Menschen, die aus Ihrem Leben gerissen worden sind, deren Zukunft in irgendeinem sinnlosen Moment geendet hat.


Krieg ist alles, aber nicht heldenhaft. Krieg bedeutet Schmerzen, Leid und Angst, Verlust. Im Krieg enden Freundschaften, Familien und die Liebe. Im Krieg sterben Menschen. Und im Krieg gewinnt niemand. Es verlieren alle. Auch jetzt genau in diesem Moment kommen Menschen im Krieg um und sind auf der Flucht. Und genau in diesem Moment stirbt irgendwo die Hoffnung.


Zum Gedenken und zur Mahnung legen wir in Leverkusen jedes Jahr an diesem Tag auf dem Friedhof Manfort zwei Kränze nieder – einen am Denkmal für die Kriegstoten und einen an den Gedenksteinen für die in unserer Stadt verstorbenen Zwangsarbeiter aus dem Osten.


Ich habe mir meine Hoffnung erhalten. Die Hoffnung auf eine Welt, in der es keinen Krieg mehr geben wird. Ich habe die Hoffnung auf eine Welt, in der Konflikte mit dem Wort als Waffe ausgetragen werden.

Der 9. November ist kein Tag wie jeder andere. Der Tag, an dem 1918 die Weimarer Republik ausgerufen wurde und 1989 die Mauer fiel, steht im Schatten der Reichspogromnacht 1938.

An diesem Tag finden im ganzen Land Gedenkveranstaltungen statt – so auch hier in Leverkusen. Am Platz der Synagoge in Opladen wurde, nach nunmehr 79 Jahren, der schrecklichen Vorgänge in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 gedacht. Damit sich so etwas nie mehr wiederholt, müssen wir alle mehr denn je gemeinsam gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus aufstehen und Flagge zeigen. Ich bin froh, dass heute so viele gekommen sind!

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